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CLUSTER-SYSTEME

Hochverfügbarkeit und Redundanz

Computer besitzen viele Komponenten, ohne die sie nicht funktionieren können oder die sie für den dauerhaften Betrieb im 24-Stunden-Modus benötigen. Fallen Netzteile, Arbeitsspeicher oder Festplatten aus, sind Produktionsprozesse gefährdet und Ausfallzeiten vorprogrammiert. Durch den Einsatz hochverfügbarer Cluster-Systeme von LiHAS können Sie solchen Situationen vorbeugen. Redundante Firmenserver und Verbundnetzwerke fangen mögliche Störungen ab –  der Anwender bemerkt keine oder nur eine kurze Unterbrechung, denn bei einem Hardwareausfall übernimmt der zweite Server sämtliche Dienste des ersten Servers. Unsere High Availability-Lösungen sind auf jeder beliebigen Standardsoftware einsetzbar und lassen sich nahtlos in Ihre bestehenden IT-Strukturen und Geschäftsprozesse integrieren. Gerne richten wir den Cluster bei Ihnen vor Ort, oder in unseren eigenen Räumen in Stuttgart-Vaihingen ein und versorgen Sie in einem Installations-Workshop mit allen wichtigen Informationen. Selbst Transport und Beschaffung der Hardware übernehmen wir für Sie. Und das Ganze zu einem absolut fairen Preis, denn wir sind der Meinung, dass kostengünstige High Availability-Cluster-Lösungen  keine Ausnahme mehr sein sollten.

Technische Lösungen im Detail:

Ein System wird als hochverfügbar bezeichnet, wenn bei einem Ausfall einer Systemkomponente kein unmittelbares menschliches Zutun nötig ist, damit es weiterhin genutzt werden kann.
Der Begriff Cluster meint einen Verbund miteinander vernetzter Computer, wobei der einzelne Computer in diesem Verbund als Knoten bezeichnet wird.
Bei unserem Hochverfügbarkeits-Cluster stellt ein Server die gewünschten Dienste zur Verfügung. Fällt dieser Server aus, werden alle Dienste auf dem anderen Knoten automatisch zur Verfügung gestellt. Diese Verfahrensweise nennt man asymmetrisch bzw. aktiv-passiv.
Die Dienste können jedoch auch verteilt auf mehreren Knoten laufen. Hier spricht man dann von einem aktiv-aktiv Cluster. Da die Knoten bei dieser Lösung die Daten lokal halten und auf den anderen Knoten replizieren ohne geinsame Hardware zu benötigen, wird hier von einem Shared-Nothing-Cluster gesprochen.

Wir setzen für unseren hochverfügbaren Cluster Heartbeat in Verbindung mit DRBD (Distributed Replicated Block Device) und Linux Vserver ein.
Ein Vserver ist eine komplette Linuxinstallation, die als Gast unter einem
bestehenden Linux-System läuft. Während auf den virtuellen Servern bspw. Mail- oder Webserver laufen, ist auf dem Hauptserver Heartbeat für das Clustermanagement zuständig und überwacht die einzelnen virtuellen Server. Währenddessen sorgt DRBD für eine Echtzeitreplikation des Dateisystems der ersten Maschine (dem aktiven Knoten) auf die zweite Maschine (den passiven Knoten). Bei einem Hardwareausfall übernimmt der zweite Server alle Dienste des ersten Servers und wird somit zum aktiven Knoten – ganz ohne Unterbrechung und Datenverluste!

Zur leichteren Orientierung können Sie weitere Informationen unserem Hochverfügbarkeits Flyer entnehmen.

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